Hoffen auf Hilfe

Als wir die Familie Aloyan besuchen, sitzt uns die Mutter Hripsime (41) mit tiefen Augenringen gegenüber. Sie arbeitet nachts in einer Bäckerei und erhält dafür ca. 17 € pro Tag.
Sie sagt traurig: “Ich mache diesen Job nur der Kinder wegen. Aber diese Nachtarbeit macht mich krank. Doch trotz der Gelegenheitsjobs meines Mannes Vigen (46) und der kleinen Rente der Oma Gerecik (78) reicht es kaum zum Leben. Wir wohnen mit 6 Personen im Haus. Unsere Wohnverhältnisse sind sehr schlecht, doch Renovierungen können wir uns einfach nicht leisten. Wir beten und hoffen, dass sich eines Tages etwas an unserer Lebenssituation, für die wir uns sehr schämen, ändern wird. Unser größter Wunsch ist es, dass unsere Kinder Meri (20) Studentin, Anna (16) Schülerin in der 10. Klasse und Artashes (12) Schüler der 7. Klasse nicht weiter so leben müssen.”

Die Wasserleitung vom Haus bis zur Toilette ist schon lange kaputt. So hat die Toilette der Familie keine Wasserzuleitung. Gespült wird mit Wasser aus einem Eimer und einer Milchkanne. Die Fliesen auf dem Boden sind in den Jahren abgebrochen. Die selbstgebastelte Tür schließt nicht richtig.

Diese kleine Waschecke in der Küche ist die einzige Möglichkeit sich zu waschen. Die provisorisch angebrachte Waschschüssel wird durch eine Holzlatte gehalten, damit sie nicht herunterfällt. Warmes Wasser gibt es nicht. Das wird auf dem Gasherd zubereitet.

Wir möchten gerne die Wohnverhältnisse der Familie verbessern. Es muss dringend die Wasserleitung repariert und das Badezimmer renoviert werden.

Bitte helfen Sie mit!

Verwendungszweck: Familienhilfe 07

Open Eyes Armenia gGmbH
Volksbank Mittelhessen
IBAN DE27 5139 0000 0050 9721 19